Mittwoch, 2. Mai 2018

Video: Interview auf der historischen Städterechtfeier Gelnhausen 2015

Ein Video über die historischen Städtrechtefeier Gelnhausen 2015.
Zugegeben, das kommt jetzt etwas spät, aber man stolpert ja immer wieder über Links und dergleichen mehr.

Im Hintergrund sieht man mich nadelbinden. Der Interviewer fragt sogar was ich da mache (-;

Bis 2020, wir kommen wieder!

Montag, 22. Januar 2018

Aus meiner Sicht: Mittelalter und Pferd (+Literaturvorschläge)

Die Schnittmenge der im weitesten Sinne im Hobby 'Mittelalter' aktiven und derer, die mit Pferden zutun haben ist wirklich sehr groß. Immerhin leitet sich das Wort 'Ritter' vom reiten ab. Ein Ritter ohne Pferd, der nicht reitet, ist in der mittelalterlichen Kultur undenkbar. Ein Ritter ist ein berittener Krieger, der von alters her die Aufgabe hat seine Mitmenschen zu schützen. Vor anderen Menschen. Hier wird es etwas territorial und überfordert die meisten im Hobby schon.

Aber bleiben wir im hier und jetzt. Wie setzt sich die Mittelalter Szene zusammen? Für unbeteiligte drängt sich immer die Assoziation 'Ritter' und 'Burgfreäulein' auf. 'Ritter' stecken in Vollplattenrüstung, arme Ritter in Kettenhemden und wer sich das nicht leisten kann wird Söldner, da reichen lederne Arm- und Beinschienen. Für die wenigsten gehört aber ein Pferd dazu. Das sind alles 'Fußgänger'. So ein Pferd ist ja schließlich auch ein Kostenfaktor. Und im Gegensatz zur schicken Rüstung nicht nur in der Anschaffung. Das Tier muss gefüttert, untergebracht und gesund erhalten sowie bewegt werden. Und natürlich der zusätzliche Aufwand beim Transport ist nicht zu vernachlässigen.

Trotzdem haben viele Darsteller Pferde. Viel mehr als man auf Veranstaltungen sieht. Dass diese nicht 'mittelalterlich' geritten (was auch immer man sich darunter vorstellen mag) und zur Schau gestellt werden hat sicherlich verschiedene Gründe. Manches Pferd mag nicht für den Trubel, den so eine Veranstaltung mit sich bringt geeignet sein. Vielleicht traut sich der Reiter nicht. Vielleicht hat er keine Transportmöglichkeit.

Und vielleicht macht man sich wirklich Gedanken, wie sinnvoll es ist tatsächlich mit einem Pferd auf dem Lager zu erscheinen. Nimmt man an einem Turnier Teil? Gibt es überhaupt die Möglichkeit als Einzelperson oder Kleinstverband von 2-3 Person an einem Turnier Teil zu nehmen? Ich persönlich würde nicht mit völlig fremden an einem Turnier partizipieren wollen. Wer weiß, was die können oder nicht können? Die meisten Veranstalter werden auf Nummer sicher gehen und professionelle Reitergruppen engagieren. Da es schnell gefährlich werden kann, nicht nur für die Teilnahme, sondern auch für die Besucher, muss man hier Haftung und Maßgaben der Versicherung, so wie der Gemeinde beachten.
Will ich etwas eigenes vorführen? Ein kleines Theaterstück vielleicht? Oder etwas rund um das Pferd und Reiten im Mittelalter erklären anhand praktischer Darbietungen?
Oder will ich stumpf über das Gelände schaukeln auf meinem 'hohen Ross' und in den bewundernden und vielleicht neidischen Blicken der Besucher und anderen Teilnehmern baden?

Mal davon abgesehen, dass so eine Veranstaltung Stress für Mensch und Tier bedeuten kann, kommt der zusätzliche Aufwand und Kosten dazu.

Und seien wir mal ehrlich, von den wenigen Pferden, die auf Veranstaltungen anzutreffen sind, sind noch viel weniger wirklich historisch, wenn schon nicht authentisch, ausgestattet. Western- und Barocksättel sieht man viel, und den dazu passenden Zaum. Aber Hauptsache das Pferd hat eine möglichst bunte, flatternde Kuvertüre an (Gespensterpferde ^_^). Oder immer wieder lustig, selbst zusammengenietete Trensen, die möglichst urig auszusehen haben. Vielleicht versucht der geneigte Reiter es mal mit einem Buch? Ist ja nicht so, als müsste man komplett raten und selbst konstruieren um was historisches ans Pferd zu bekommen. Da gäbe es natürlich Medieval Horse and its Equipment, c.1150-1450 (Medieval Finds from Excavations in London, Band 5). Ist jetzt schon schwieriger, da es auf englisch ist, aber es gibt ja noch andere Publikationen. Wie wäre es mit Pferde im Mittelalter. Instrument oder Statussymbol?: Zur kulturell-gesellschaftlichen Bedeutung eines Tieres und der englischen ritterlich-höfischen Kultur im 12. Jahrhundert oder vielleicht Das ritterliche Turnier im Mittelalter. Beiträge zu einer vergleichenden Formen- und Verhaltensgeschichte des Rittertums. Einundzwanzig Beiträge. Das sind jetzt nur sehr speziell Beispiele, die auf das Thema Pferd und seinen 'Gebrauch' gemünzt sind. Natürlich gibt es noch viele nützliche Informationen in eher allgemein gehaltenen Büchern und in guten Büchern über das Rittertum, Reisen (z.B. Norbert Ohler: Reisen im Mittelalter ) und manche Monographien zu historischen Ereignissen (z.B. Ulrich Lehnart: Die Schlacht von Worringen 1288. Kriegführung im Mittelalter).

Zugegeben, solche Bücher sind nicht immer wirklich billig und manchmal nicht problemlos zu bekommen, wenn sie nicht mehr gedruckt werden, aber gebrauchte Bücher tun nicht weh und sind oft (nicht immer!) günstig zu bekommen.

Trotzdem gibt es aber noch genug Mittelalterdarsteller, die gleichzeitig Reiter und/oder Pferdebesitzer sind und gar nicht vorhaben jemals mit ihrem Pferd an Veranstaltungen Teil zu nehmen, aus allen oben genannten Gründen. Und vielleicht auch nur aus einem. Ich bin eine Frau. Ich kann nicht wirklich glaubhaft einen Ritter darstellen. Ganz ehrlich, ich persönlich finde es auch albern. Emanzipation hat in der Darstellung nichts zu suchen. Dafür gibt es Fantasy, da ist alles möglich. Und es spricht rein gar nichts dagegen beide Hobbys auszuüben. Man muss ja nur trennen können. Schließlich kann man auch mehrere Sportarten ausüben und kommt nicht auf die Idee den Ball beim Volleyball mit dem Fuß zu schießen.
Und da ich nicht der Typ bin vom Pferd herab auf Leute schauen zu müssen (jaja, kann ich auch so ganz gut), ich keine Vorträge oder Demonstrationen zum Thema geben möchte oder kann und meine Teilnahme an irgendwie geartete Theaterstücke an sehr viele Bedingungen geknüpft wäre, ist das Pferd als aktiver Teil meiner Darstellung kein Thema für mich.

Mittwoch, 1. November 2017

Die Saison 2018 wird sparsam

Ich erwähnte ja bereits, dass ich für jedes Lager Urlaub nehmen muss. Und 2018 reichen meine Urlaubstage Dank anderer Verpflichtungen nur für zwei, vielleicht drei Lager aus.

Ich werde auf dem Ostermarkt im Kloster Graefenthal (Goch) sein, auf den Historienspielen auf der Festung Ehrenbreitstein und vielleicht im September in Gangelt.

Natürlich stellt sich mir die Frage, ob ich für so eine kurze Saison überhaupt den Stress der Winterarbeit auf mich nehmen sollte. Brauche ich für 2018 wirklich ein Bett? Einen zweiten Tisch? Und all die anderen Sachen?

Ich habe aber davon ab auch noch anderes zutun. Gibt noch einiges zu nähen.

Dienstag, 12. September 2017

Abschluss der Lagersaison 2017

Am vergangenen Wochenende war das letzte Lager für 2017. Wir waren in Gangelt an der holländischen Grenze zu Gast bei den Schildwächtern.
Neben einem wechselhaften Herbstwetter, dem mein Zelt mit Bravour trotzte, kamen auch verschiedene andere Dinge für mich auf den Prüfstand.

Die vergangene Saison 2017 war für mich der Testlauf, wie gut ich in einer anderen Gruppe funktioniere. Scheinbar besser als erwartet, denn rausgeschmissen wurde ich nicht ;-) aber zufrieden war ich selbst nicht. Der ständige Drang Dinge verändern zu wollen ist nicht bei allen willkommen. Es gibt jene, die das aufnehmen als Hilfestellung und es gibt jene, die sich einfach nur kritisiert fühlen. Insgesamt sehr durchwachsen also.

Aber für mich habe ich schon im privatesten entschieden, dass ich nicht mehr versuchen sollte andere zu sehr zu verändern. Egal wie viel Energie ich hinein stecke, es wird nicht so enden wie ich es mir erhoffe. Von den Fällen abgesehen, in denen man gegen die sprichwörtlichen Windmühlen kämpft, sind auch jene, die meinen Tipps und Anmerkungen wohlgesonnen entgegen stehen schon eine Herausforderung.

Seien wir doch einfach ehrlich, in manchen Dingen bin ich intolerant. Sie stören mich enorm. Ich habe versucht drüber hinweg zu sehen, aber wenn sich herausgestellt, dass es kein temporärer Zustand ist, sondern als permanent angestrebt wird, ist bei mir Schluss mit lustig. Da muss man klare Verhältnisse schaffen, wer was will, wie man sich die Zukunft vorstellt, wohin es gehen soll. Mittelalter Camping ist nicht mein Ziel. Das hat mich schon in der Vergangenheit genug gestört um mich umzudrehen und zu gehen. Das hat sich in den letzten 3 Jahren nicht geändert.

Ich habe auch keine Lust mehr mit Leuten zu diskutieren, die den Unterschied zwischen Leben und Darstellung nicht verstehen und so drollige Anmerkungen einwerfen wie, dann darfst du nicht mit dem Auto anreisen, musst die mittelalterliche Sprache sprechen usw. - spätestens dann wird klar, dass man es mit Windmühlen zutun hat. (Vielleicht widme ich dem Thema einen eigenen Eintrag.)

Ich habe versucht, wann immer ich etwas 'kritisiert' habe, gleich eine machbare (!) Alternative anzubieten - das verstehe ich unter konstruktiver Kritik. Aber wenn man gar nicht erst zuhört und gleich abwinkt, kann man natürlich meinen, dass ich ja alles negativ sehe. Vielen Dank für das Gespräch. Ich werfe meine Perlen dann zukünftig vor andere Säue.

Und vermutlich dann eher häufiger allein.

Mittwoch, 2. August 2017

Hinter den Kulissen - Organisatorisches

Oh, wie schön wäre es, sich einfach ins gemachte Nest setzen  zu können!
Ich habe schon an Lagern Teil genommen, wo einzelne in diesen Genuss gekommen sind. Weil sie lange arbeiten mussten und das Glück hatten zu einer Gruppe zu gehören, die sich wirklich als Gemeinschaft gesehen hat. Gemeinschaft meine ich hier in einer eher weitläufigen Bedeutung. Die Gruppe hat die ganze Ausrüstung und entsprechend haben die anderen sich darum gekümmert, da es in ihrem eigenen Interesse war. Ein Nachzügler kam also gar nicht wirklich in den Genuss einer Sonderbehandlung, er war vielmehr ein Nutznießer. Irgendwie bin ich noch nie wirklich als Nutznießer durchgekommen. Immer war ich mitten drin. Entweder habe ich mich um den Transport gekümmert - mit dem eigenen oder einem gemietetem Fahrzeug - , oder ich war am Veranstaltungsort um mit anzupacken, oder ich habe mein privates Eigentum für die Gemeinschaft zur Verfügung gestellt und eben dies befördert. Habe aufgebaut, geschleppt, ab dem ersten Tag war ich immer dabei.

Hinter den Kulissen war ich also immer aktiv in irgendeiner Form. Wenn man dann aus widrigen Gründen diese Aufgaben nicht mehr wahrnehmen kann, zieht das so einiges nach sich. Zum einen muss alles, was ich vorher erledigt habe, auf andere verteilt werden. Mit Nichten braucth man hier denken, dass ein einzelner dies in diesem Umfang täte. Aber die damit verbundene Denkarbeit und Planung kann man nicht einfach 'abgeben'. Das ist nicht jedem gegeben. Die Keramik bei mir abholen? Holz besorgen? Ach nööö, der Tag war schon so lang, und man war so viel unterwegs, Stau und so. Klar, ich weiß dass sowas nicht nur Spaß ist. Aber hey. IHR müsst dann aus der hohlen Hand trinken und die Hirse roh lutschen, abends frieren etc. pp.

Was ich hier unvermitittelt austeile? Nö, das ist nur zum verdeutlichen, dass dieses Hobby nicht nur lustig verkleidetes Campen ist. Wenn alle zusammenarbeiten und jeder seine Aufgabe hat, dann kann das wirklich gut laufen. Aber oft sind es ja nicht unbedingt gleich viele Leute und Aufgaben, bzw. gleich aufwändige Aufgaben. Mancher investiert mehr Zeit, ein anderer mehr Muskelschmalz. Und so lange nicht immer dieselben Nutznießer sind, ist das ja auch ok. Jeder soll seine Veranlagung so nutzen, wie es am effizientesten für die Gruppe ist. Ein eingespieltes Team ist unbezahlbar.

Aber nicht alle Gruppen sind so organisiert - Gruppenzelte, Gruppenkochstelle, Gruppenmöbel, Gruppengeschirr und -keramik ... . Manche Gruppe ist viel lockerer gefasst. Jeder hat seine eigene Ausrüstung - Zelt, Möbel, Geschirr etc. - und man baut trotzdem ein gemeinsames Lager auf. Jeder kümmert sich dann selbst um seinen Transport und vor Ort packt dann trotzdem jeder mit an um die Zelte aufzustellen etc.

Für mich war der Wechsel von der ersten Variante zur zweiten eine große Umstellung. Und ich muss sagen, bei der zweiten Variante habe ich anfänglich den Finanziellen Aufwand gescheut. Man muss ja schließlich alles selbst anschaffen. Und man muss es selbst transportieren, was für mich immer das aufwändigste Problem war. Aber ich habe mich damit arrangiert.
Vielleicht eher unerwartet war für mich aber, dass, obwohl es ja oberflächlich betrachtet mehr ein Einzelkämpfertum suggeriert, das Gemeinschaftsgefühl bei der zweiten Variante deutlich größer für mich war. Es wird einem geholfen und nicht nur der Eigennutz befriedigt.

Jetzt ist der organisatorische Aufwand eigentlich immer gleich groß. Ich muss mein Auto selbst beladen. Alles hochschleppen und 3D Tetris in meinem KleinSUV spielen. Das kann, wenn ich mal wieder was neues habe, schon mal 1,5 - 2 Stunden dauern (mit hochschleppen). Vorher gehe ich immer für mich alleine einkaufen. Selbst wenn es zentral gekocht wird, habe ich immer Proviant dabei. Der Drang zur Unabhägnigkeit ist dann zu stark.

Wie läuft das dann ab, wenn ein Lager ansteht?
Erstmal muss ich mir in der Regel mindestens 2 Tage Urlaub nehmen für jedes Lager, da ich ja nachts, von freitags auf samstags arbeiten muss. Ist der Aufbau donnerstags (weil die Veranstaltung Freitag beginnt) oder dauert bis montags, muss ich entsprechend mehr Urlaub nehmen. Natürlich bekomme ich nicht automatisch mit jedem gestellten Urlaubsantrag auch den Urlaub. Um meine Chancen zu erhöhen muss ich den Antrag zusammen mit dem Jahresurlaub bis zum 31.10. des Vorjahres einreichen. Auch dann kann ich noch einen abgelehnten Antrag zurück bekommen. Dann ist das Lager in der Regel für mich gestorben. Am Ende der Woche, samstags, brauche ich immer eine längere Rekonvalenzenzphase - Erholung und z.T. auch auskurieren von den Wehwehchen der Arbeitswoche. Da beneide ich manchmal die normalen Erwerbstätigen, die freitags mal früher Schluss machen können. Dann fahren sie vielleicht erst um fünf Zuhause los und sind vielleicht erst am frühen Abend vor Ort, aber ihr Rhythmus lässt das zu. Sie können in Ruhe aufbauen, legen sich später schlafen und können samstags frisch aufstehen. Für mich ist jedes Lager ein Kampf gegen meinen gewohnten Rhythmus. Wenn langsam alle abends zu Bett gehen, werde ich erst aktiv. Erst wollte man dies dem Alkohol zuschreiben, aber auch ohne berauschende Getränke bleibt es dabei, dass ich nach 22 Uhr munter werde. Wenn ich im Zelt schlafe kann ich auch sehr früh wach sein. Manchmal wirklich sehr früh, gegen fünf manchmal schon. Aber letztlich halte ich dann den Tag nicht durch, der Tag wird dann zu lang für mich.

Dann muss ein Katzensitter organisiert werden. Zwei Stubentieger möchten trotzdem ihr Futter, auch wenn der Mensch meint, er müsse sich anderswo verlustieren. Daran kann es auch scheitern T_T Ohne Katzensitter stirbt so ein Lager auch für mich.
Dann muss die Wohnung trotz des Chaos, dass ich in der Vorbereitung verursache, wieder vorzeigbar gemacht werden, damit der Katzensitter nicht der Schlag trifft und die Katzen keinen Unfug anstellen in meiner Abwesenheit.
Außerdem muss ich für mein Pferd Arrangements treffen und meinen Stalldienst freitags wegtauschen. Und gerade in der Saison 2017 muss ich genau meine Zeit zwischen den Lagern planen, da wir für einen Wanderrit trainieren. Also muss ich die Einheiten freitags und sonntags unter der Woche vorziehen oder nachholen.
Zudem unterstütze ich meine Tante donnerstags im Haushalt. Das muss ich ggf. auch vorziehen.

Außerdem besteht immer die Möglichkeit, dass ich, dank meiner körperlichen Beschäftigung mal wieder Einschränkungen habe. Aktuell ist es wohl wieder der entzündete Ischijas. Manchmal kann ich dann nur schlecht gehen. Oder wie im Mai 2016, wo ich  mich beim Beladen verhoben habe und dann doch nicht zur Veranstaltung fahren konnte.

Natürlich interessiert kaum einen meine persönlichen Problemchen. Was die Litanei meiner persönlichen Hürden aber schön illustrieren kann ist folgendes:
  • Es ist ein zeitintensives Hobby
    • Auch wenn es dank anderer Jobs durchaus weniger Urlaubstage als in meinem Fall frisst, kommt man ggf. nicht ohne aus.
  • Es erfordert organisatorisches Talent. 
    • Andere Verpflichtungen, sei es 'konkurrierende' Hobbys, Haustiere, Familie etc. müssen um so ein Lager arrangiert werden. Nur wenige haben so ein 'leeres' Leben, dass sie ohne organisatorischen Aufwand einfach so auf Lager fahren können.
  • Irgendwann braucht man Hilfe.
    • Sei es beim Aufbau des Zeltes, oder weil man Dussel was vergessen hat (sehr beliebt: Flaschen- oder Dosenöffner), weil man ein Sonnensegel schlecht alleine aufgebaut bekommt (wobei mir da gerade eine Methode vorschwebt, mit der das klappen sollte), oder was auch immer. Im Zweifelsfall immer freundlich zu den Nachbarn sein, man weiß ja nie, wann man auf sie angewiesen ist.
  • Man sollte seine eigenen Grenzen kennen
    • sowohl körperlich, als auch die in allen anderen Belangen. Ja, manche vielleicht auch intellektuell. Da besteht keine Schande es einzugestehen, wenn man etwas nicht weiß, so lange man genug Charakter hat um sich um einen Ausgleich zu bemühen. Also fragt, wen ihr was nicht wisst, oder bittet eben um Hilfe, wenn ihr es alleine nicht schafft. Oder lasst es. Soll sich nur keiner beschweren, wenn es hinterher nicht geklappt hat und dann anderen die Schuld dafür zuweisen.