Von den Workshops habe ich leider keine Fotos gemacht.
Ein deutlicher Schwerpunkt war aber sicherlich die Reiterei auf der Veranstaltung. Es gab mehrfache Trainingseinheiten für den Kampf zu Pferd, natürlich inklusive Lanzen. Außerdem wurde auch Infanterie gegen Kavallerie geübt. Und für den ein oder anderen gab es auch noch mal eine Auffrischungsstunde im mittelalterlichen Sattel.
Erstmal die Unterkünfte der pferdigen Teilnehmer:
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| links Gladiador, in der Mitte Falito und rechts Brasilieno (Brezel) |
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| Eterno in seiner Reiseresidenz |
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| Rufus und Emm - keine Ahnung wer wer ist. |
Eternos Nachbarn waren die Freiberger (... vielleicht auch Rheinländer, ich habe unterschiedliches gehört) Brüder Rufus und Emmeran (keine Ahnung wie man den Namen schreibt). Rufus haben wir letzets Jahr schon zu Gast gehabt. Dieses Jahr war sein Bruder mit dabei. Die beiden haben von Sonntag bis Donnerstag aber einen Abschnitt des Rennsteigs mit ihren Besitzern befahren / zurückgelegt, weshalb man sie quasi die meiste Zeit nicht sehen konnte, da abwesend. Ihr Paddock war quasi was ich gesehen habe, wenn ich aus meinem Zelteingang geschaut habe. Der Karren, mit dem Rufus schon letztes Jahr das Gelände, die Straßen, den Rewe - vermutlich alles wo ein Einachsiger Karren im Umkreis hin kommt - unsicher gemacht hat mit seinen Besitzern, war auch wieder mit dabei. Zusätzlich kam auch noch der Karren der Freidigen zum Einsatz, den vor zwei Jahren der nun leider hoch betagt verstorbene Pedro gezogen hat, beim Nachstellen der Rückkehr von - hab ich vergessen - aus dem heiligen Land. Glaube ich. Mein Gedächtnis ist auch nicht mehr was es mal war und ich bin in den 9 Tagen zugebombt worden mit Informationen. Die beiden Brüder haben nicht bei den Waffenübungen etc. mitgemacht.Leider sind die meisten Fotos der Übungen sehr verschwommen, da mein Handy gar nicht gut mit sich bewegenden Motiven zurecht kommt T_T Also man möge es verzeihen.
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| Eterno in vollem Ornat fliegt dem Gelantineblock entgegen. |
Es gab auch noch ein Experiment. Welchen Schaden richtet eine Lanze an. Dazu wurde aufwändig auf unserer Feuerstelle in einer Zinn... Zink... Metalwanne ^.^ im Wasserbad zwei Pferdeeimer mit ballistischer Gelatine erwärmt. Alleine das hat ca. 4h gedauert und darin sind das vorherige Quellen der Gelatine nicht mit inbegriffen, genauso wenig wie der Irrweg hin zu dieser Konstruktion, mit der es schließlich funktioniert hat. Ein Block war als Probestück für den Freitag gefertigt, der zweite war für eine Vorführung für die 4h 'Tag der offenen Tür'.
Spontan hat sich jemand überlegt, dass es schon cool wäre den Einstichkanal einzufärben. Nicht, dass dieser Vorschlag nicht schon früher gemacht wurde, ... Dann wurde ich plötzlich befördert vom Gelatinereiniger zum Reiniger nebst Färber ^.^ Dies sollte mittels Tinte geschehen... "roter" Tinte. Also eigentlich pinker Tinte. Und meine Hände waren danach pink. Mein Unterkleid hat ein paar fette Tropfen abbekommen. Ich schätzte mich glücklich, dass das Wollkleid nichts abbekommen hat, und zack, abends sah ich, dass dort auch - sehr stark verdünnte - rosé farbene Punkte auf Schienbeinhöhe waren T_T. Der Stoffeimer, mit dem ich das Wasser zum Reinigen des Blocks hoch getragen hatte zum Turnierplatz hatte auch dezente rosé schimmernde Stellen.... Ich habe dann ca. 1/2 h meine Hände gewaschen, was es aber nur abgeschwächt hat. Auch die Nagelbürste zum Schrubben hat wenig gebracht. Insbesondere rund um die Nägel, die Nagelheute und sehr raue, verhornte Schwielen haben die Tinte besonders gut gehalten -.- so dass ich aussah, als hätte ich den Nagellack nur sehr schlampig entfernt. Aber nach zwei mal Haarewaschen war es erstaunlicherweise gleich weg.
Es wurde natürlich auch ein wenig klassisch getjostet. Leider erkennt man Eternos ebenfalls rote Kuvertüre (mit den drei Seerosenblättern) nicht. Die Palia ist eben sehr massiv und undurchsichtig ^.^;
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| Gladiador, der wilde Spanier |
Gladiador derweil hatte zwischendurch einen unbändigen Bewegungsdrang. Manche Sachen, die er da gezeigt hat, sahen schon sehr spektakulär aus, auch wenn das sicher so nicht geplant war. Vielleicht ist das aber auch nur aus Sicht von Pferdeleuten so. Eigentlich müsste man mal Menschen ohne Pferdebezug über sowas befragen. Wäre interessant, wie die sowas wahrnehmen.
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| Aufrödeln |
Und so sah dann das Aufrödeln aus. Schild und Helm mit Helmzier. Ja, da war ein Hocker für nötig. Nein, ich hätte mich im Leben nicht auf diesen Dreibeinhocker gestellt. Von diesem Hocker sind die gerüsteten Reiter übrigens auch aufgestiegen. Nope. würde mich immer noch nicht drauf stellen.
Aber es gab natürlich nicht nur Pferde da zu sehen.
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| Es wurde direkt vor unserer 'Haustür' getanzt. |
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| Vorbereitung für die Übung Infantrie vs. Kavallerie |
Die Infanteristen wurden gebeten sich in einer Reihe aufzustellen, und dann haben sich später die Pferde durch die Reihen gedrückt. Davon habe ich leider kein Foto gemacht. Da dies am frühen Abend stattfand, kam dann auch der Angriff der Brandenburgischen Luftwaffe, der Junikäfer, die wirklich penetrant waren teilweise. Und sie schienen sich besonders für die Pferde zu interessieren.
Und mit der Ruine der Brandenburg in der Abenddämmerung als wunderschöner Kullisse möchte ich mich verabschieden
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| Die Burgruine der Brandenburg in der Abenddämmerung. |














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